Defense
of
the
Ancients gibt es neben „Enfo`s“ oder „Footmen Frenzy“ seit einigen Jahren als Fungame von Warcraft3. Doch in den letzten 1-2 Jahren hat sich das ursprüngliche Fungame zu einem eigenständigen e-Sports-Titel entwickelt.
Deshalb spielen 7 Saarländer seit kurzem auch für unseren Verein das immer beliebter werdende Game. Und um euch das Spiel DotA und unser Team „
Dot4ctiX“ näher vorzustellen, haben wir mit dem Team ein
Interview gemacht.
Frage an Steffen RocYa aus Dörsdorf:
Trotz deines relativ jungen Alters hast du schon einige Jahre e-Sport-Erfahrung und bist damit sicherlich zu Recht der Team-Captain des neuen Teams. Was glaubst du, welche Aussichten das Fungame „DotA“ im e-Sport hat. Hat das Spiel bezüglich der Aussichten im e-Sport irgendwelche markanten Vor- oder Nachteile zu seinem „großen Bruder“ Warcraft3?
Also ich finde DotA wird noch einen größeren Erfolg im e-Sports Bereich genießen können als er bereits ist, denn ø kommen pro Tag über 100 neue Spieler dazu. Natürlich müssen wir uns für diese Entwicklung bei IceFrog und co. bedanken.
Um auf deine andere Frage zu kommen… ein Vorteil ist es sicherlich, dass man mehr Übersicht im Spielgeschehen hat gegenüber dem normalen Warcraft3 da man ja nur einen Hero steuern muss. Wobei wir dann bei einem Nachteil wären, DotA wird Momentan noch als Funmap angesehen und man sollte auf jeden Fall ein wenig Erfahrung mitbringen damit man bei dem kompletten Spielgeschehen Durchblickt, sonst wird man nicht lange Freude an dem Spiel haben.
Frage an Stefan what aus Merzig:
Genauso wie Steffen (‚RocYa’) bist auch du über Counter-Strike zum e-Sport gekommen, und bist nun in einem DotA-Team gelandet. So wie euch scheint es vielen zu gehen; woran glaubst du könnte das liegen?
Also ich kann ja aus erster Hand nur von meinen Erfahrungen berichten. Bei mir persönlich war es so, dass ich DotA irgendwann mal auf einer Lan gespielt habe und es eigentlich ziemlich gut gefunden habe. Ich denke das dies vielen so geht, könnte daran liegen das es einfach mal eine gelungene Abwechselung zu Counter-Strike ist. Es ist die Einfachheit und der doch sehr umfangreiche Aufbau der das Spiel einfach zu einem Muss macht.
Auch die taktische Komponente darf nicht außer Acht gelassen werden. Im Großen und Ganzen denke ich, dass die meisten CS-Spieler einfach vom Teamplay und von der schon angesprochenen taktischen Komponente beeindruckt waren und einige Parallelen zu CS ziehen konnten. Natürlich hat DotA noch einen weiten Weg vor sich bis es so bekannt ist wie CS, aber die Zukunft scheint viel versprechend zu sein.
Weitere Frage an Steffen RocYa aus Dörsdorf:
Das Team ‚Dot4ctix’ kam mehr oder weniger inaktiv zu unserem Verein. Nun wurden neue Spieler gefunden und alte inaktive Spieler zurückgelassen. Welche Motivation hat das neu formierte Team, und welche Aussichten hat es deiner Meinung nach? Nehmt ihr eigentlich auch weiterhin noch interessierte Spieler auf?
Die Motivation des Teams ist sehr hoch, fast in jedem Training werde ich gefragt: „Wann fangen wir an in der Liga zu spielen…?“. Doch das wird noch einwenig dauern, da wir uns Momentan noch in der Trainingsphase befinden, aber für ein kleines Match sind wir immer zu haben.
Aber ich möchte nicht mit dieser Aussage behaupten, dass wir nicht gut genug wären schon in der Liga zu spielen, sondern noch einwenig mehr Erfahrung ins Team hineinbringen und wenn sich noch die Möglichkeit ergibt, nehmen wir gerne noch neue und erfahrene Spieler in unser Team auf.